Kategorien: Corporate Culture, Leadership, KI, Transformation

KI-Strategie: Familienunternehmen sicher in die Zukunft führen

KI-Strategie: Familienunternehmen sicher in die Zukunft führen

Der Weg zu einer KI-Strategie für Familienunternehmen ist kein trivialer: Künstliche Intelligenz (KI) ist kein singuläres Werkzeug, sondern ein mächtiger Treiber von Transformation – eingebettet in ein Umfeld, das von vielen weiteren Veränderungsfaktoren geprägt ist.

Für Familienunternehmen bedeutet das: KI sollte nie isoliert betrachtet werden. Sie ist eine von mehreren Entwicklungen, die die Zukunftsfähigkeit bestimmen. Transformation geschieht immer im Zusammenspiel verschiedener Treiber wie Digitalisierung, Generationenwechsel und internationalem Wettbewerb. All diese Faktoren sprechen dafür, sich mit neuen Geschäftsmodellen auseinanderzusetzen und auch die Unternehmenskultur kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Gerade im Kontext der digitalen Transformation und der Einführung Künstlicher Intelligenz in Familienunternehmen wird deutlich, wie wichtig eine klare strategische Einordnung dieser Entwicklungen ist. Um erfolgreich zu sein, müssen Organisationen sicherstellen, dass KI nicht nur als technische Innovation, sondern als Bestandteil einer übergreifenden KI-Strategie im Unternehmen eingesetzt wird. Es gilt, Verbindungen zwischen dieser und anderen Veränderungsprozessen zu schaffen.


Das Wichtigste in Kürze

  • Einordnung: KI wirkt nur im Zusammenspiel mit weiteren Treibern wie Digitalisierung, Kulturwandel und Wettbewerbsdruck.

  • Ausrichtung: Eine wirksame KI-Strategie basiert auf klaren Zielen, fundierter Analyse und einem gemeinsamen Zukunftsbild.

  • Organisation: Strukturen, Rollen und Führung müssen Veränderung ermöglichen und aktiv unterstützen.

  • Rahmen: Das triljen-Strategiehaus verknüpft Vision, Mission und zentrale Handlungsfelder zu einem klaren Orientierungsmodell.

  • Wirkung: Initiativen gewinnen an Bedeutung, wenn KI priorisiert in die Gesamtstrategie des Unternehmens eingebettet und langfristig weiterentwickelt wird.


KI-Strategie ist von anderen Transformationstreibern nicht losgelöst

Der Blick auf KI hat sich verändert. Viele Unternehmen haben erste Experimente mit KI-Tools gemacht, doch oft bleiben grundsätzliche Fragen offen: Wie verändert die Technolgie KI Zusammenspiel von Einheiten im Unternehmen? Welche Anpassungen erfordert sie in der Organisation? Welche Anforderungen ergeben sich für die Führung im Unternehmen? Und last but not least: Wie lassen sich aus den neue Ideen Geschäftsmodelle entwickeln?

Diese Herausforderungen sind jedoch nicht einzigartig für KI. Vielmehr spiegeln sie den allgemeinen Innovationsdruck wider, dem Unternehmen heute begegnen. Ob technologische Entwicklungen, der Generationenwechsel oder internationaler Wettbewerb – alle diese Faktoren treiben Veränderung an und beeinflussen sich gegenseitig. Nur ein Unternehmen, das in einer übergeordneten KI-Strategie diese Treiber verbindet, wird nachhaltig erfolgreich sein.


Was macht KI dabei besonders?

Künstliche Intelligenz hebt sich von anderen Technologien dadurch ab, dass sie nicht nur Abläufe beschleunigt, sondern auch die Art verändert, wie Unternehmen Chancen erkennen und Entscheidungen treffen. Sie eröffnet vielen Familienunternehmen erstmals die Möglichkeit, ihre bestehende KI-Strategie gezielt mit datenbasierten Erkenntnissen zu erweitern und neue Geschäftsmodelloptionen zu prüfen.

  • Enabler für Innovation: Künstliche Intelligenz liefert datenbasierte Entscheidungsgrundlagen und eröffnet neue Perspektiven.
  • Treiber für Geschäftsmodellinnovation: KI kann bestehende Geschäftsmodelle optimieren und hilft, hybride und serviceorientierte Ansätze zu entwickeln.

Damit wird deutlich: Der Einsatz solcher Technologien wirkt weit über die operative Ebene hinaus. Wer frühzeitig eine abgestimmte KI-Strategie für sein Familienunternehmen entwickelt, erkennt schneller, wo Anpassungen im Geschäftsmodell sinnvoll sind und welche organisatorischen Strukturen dafür geschaffen werden müssen. Wichtig ist, diese Entwicklungen stets im Zusammenspiel mit Führung, Kultur und Organisation zu betrachten. Nur so entsteht eine nachhaltige Weiterentwicklung, die langfristig trägt.


Die Wechselwirkung von KI und anderen Treibern

Wenn wir auf die digitale Transformation blicken, zeigt sich schnell: KI ist ein integraler Bestandteil, aber nicht der einzige Hebel. In vielen Familienunternehmen werden neue Technologien zudem in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlich schnell eingeführt. Dadurch wird deutlich, wie wichtig es ist, bei der Entwicklung einer tragfähigen KI-Strategie die Beziehungen im Unternehmen zwischen verschiedenen Treibern zu verstehen und aktiv zu gestalten:

  • Digitalisierung: KI beschleunigt digitale Prozesse, ist aber gleichzeitig auf eine durchdachte IT-Infrastruktur angewiesen.
  • Generationswechsel: Die Generation Z fordert flexible Strukturen und Sinnhaftigkeit – Aspekte, die durch KI unterstützt, aber nicht allein bewirkt werden können.
  • Kulturwandel: Eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur ist Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von KI. Teams müssen offen für Experimente sein und aus Fehlern lernen.

Ein praktisches Beispiel:
Ein Familienunternehmen, das KI einsetzt, um seine Lieferketten zu optimieren, benötigt mehr als nur Algorithmen. Es braucht Mitarbeitende, die bereit sind, ihre Arbeitsweise anzupassen, eine Führung, die diese Veränderung aktiv unterstützt, und eine IT-Struktur, die reibungslose Datenflüsse ermöglicht. So werden einzelne Initiativen zu einer kohärenten KI-Strategie, die im Unternehmen langfristig Mehrwert schafft.


6 Schritte zur Entwicklung einer KI-Strategie im Familienunternehmen

Eine tragfähige KI-Strategie orientiert sich stets an den übergeordneten Unternehmenszielen und verbindet technologische Möglichkeiten mit geschäftsrelevanten Prioritäten. Die folgenden Schritte haben sich in der Praxis bewährt und bieten Familienunternehmen eine klare Orientierung im strategischen Vorgehen:

  1. Ziele definieren: Klären Sie, wie KI zur Erreichung der langfristigen Ziele beitragen kann. Dies könnte die Steigerung der Effizienz, die Verbesserung von Kundenerlebnissen oder die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle umfassen.
  2. Ressourcen aufbauen: Interdisziplinäre Teams, die technisches, strategisches und kulturelles Wissen vereinen, sind essenziell.
  3. Transformationsanalyse durchführen: Analysieren Sie, wie KI mit anderen Treibern wie Digitalisierung, Kulturwandel und Geschäftsmodellinnovation interagiert.
  4. Anwendungsfälle identifizieren: Ermitteln Sie konkrete KI-Projekte, die den größten Mehrwert versprechen, und priorisieren Sie diese.
  5. Pilotprojekte starten: Beginnen Sie im kleinen Rahmen, um erste Erkenntnisse zu gewinnen und Akzeptanz zu schaffen.
  6. Strategie kommunizieren: Vermitteln Sie klar, wie KI zur Unternehmensvision passt, und fördern Sie eine offene Diskussion über Chancen und Herausforderungen.

Durch diese strukturierte Vorgehensweise erhalten Unternehmen ein klares Bild darüber, wo künstliche Intelligenz den größten Nutzen stiftet und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen. Dabei wird häufig sichtbar, an welchen Stellen eine Anpassung des Geschäftsmodells an KI-Entwicklungen notwendig ist, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Auf dieser Basis entsteht Schritt für Schritt eine KI-Strategie, die sowohl zum Geschäftsmodell als auch zur langfristigen Ausrichtung passt.


KI als Teil eines dynamischen Systems

Familienunternehmen stehen vor der Herausforderung, neue Technologien in bestehende Abläufe so einzubetten, dass sie nicht als Fremdkörper wirken. Entscheidend ist zu verstehen, wie sich KI auf Entscheidungswege, Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung des Unternehmens auswirkt. Eine erfolgreiche KI-Transformation entsteht durch das Zusammenspiel vieler Faktoren, die den Wandel unterstützen und beschleunigen.

Das erfordert:

  • Agilität: Eine schnelle Anpassungsfähigkeit an Veränderungen im Markt und bei Technologien muss gegeben sein.
  • Integration: Eine enge Verknüpfung von KI mit digitalen Tools, Geschäftsmodellen und der Unternehmenskultur ist notwendig.
  • Führung: Ein Leadership, das inspiriert und den Wandel aktiv gestaltet, unterstützt eine erfolgreiche Umsetzung der KI-Strategie im Unternehmen.

Wenn diese Elemente ineinandergreifen, entstehen Strukturen, die Fortschritt ermöglichen, ohne die Stabilität des Unternehmens zu gefährden. Für Familienunternehmen bedeutet das: eine KI-Strategie entwickeln, die Raum für Innovation schafft und gleichzeitig den langfristigen Wert des Geschäftsmodells stärkt.


Das Strategiehaus: Ein Kompass in der Transformation

Um diese vielfältigen Treiber erfolgreich zu navigieren, bietet das triljen-Strategiehaus einen klaren Rahmen. Es strukturiert die Transformation in strategische Handlungsfelder, die miteinander verknüpft und auf die Unternehmensziele abgestimmt sind. Dieses Modell integriert Vision und Mission des Unternehmens mit den zentralen Handlungsfeldern wie Geschäftsmodell, Organisationsmodell, Wettbewerbsstrategie, Markenpositionierung und Kulturwandel.

Die Verknüpfung von KI mit diesen Handlungsfeldern kann Familienunternehmen helfen, Innovationspotenziale auszuschöpfen und gleichzeitig ihre Werte und langfristigen Ziele zu wahren. Für die Entwicklung einer KI-Strategie im Unternehmen bedeutet das, technologische Initiativen systematisch in die bestehende Unternehmenslogik einzubetten. Unser Strategiehaus unterstützt dabei, klare Prioritäten zu setzen, Verantwortlichkeiten sichtbar zu machen und sicherzustellen, dass KI-Projekte zur strategischen Richtung und Identität des Familienunternehmens passen.


Die Bedeutung der strategischen Handlungsfelder

Das Strategiehaus legt besonderes Gewicht auf die Verknüpfung von Vision, Mission und den strategischen Handlungsfeldern. Dies ist besonders relevant, wenn es um die Einführung neuer Technologien wie KI geht. Die fünf Handlungsfelder – Geschäftsmodell, Organisationsmodell, Wettbewerbsstrategie, Markenpositionierung und Kulturwandel – schaffen eine ganzheitliche Sichtweise:

  • Geschäftsmodell: KI kann dabei helfen, bestehende Modelle zu optimieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Beispielsweise können datenbasierte Einblicke genutzt werden, um Angebote präziser auf eine gute Kundenorientierung abzustimmen.
  • Organisationsmodell: Um KI effektiv einzusetzen, müssen Prozesse, Rollen und Strukturen angepasst werden. Eine durchdachte Implementierung sorgt für eine nahtlose Integration.
  • Kulturwandel: KI allein führt nicht zur Innovation. Eine Unternehmenskultur, die Offenheit und Lernbereitschaft fördert, ist entscheidend, um die Möglichkeiten der KI voll auszuschöpfen.
  • Wettbewerbsstrategie: Die Technologie verschafft Unternehmen einen Vorteil, indem sie Markttrends analysiert und präzisere Vorhersagen ermöglicht. Dieser Wettbewerbsvorteil muss durch eine strategische Positionierung verstärkt werden.
  • Markenpositionierung: Mit KI können Unternehmen personalisierte Kundenerlebnisse schaffen, die die Marke stärken und differenzieren.

Wenn Unternehmen die fünf Handlungsfelder gemeinsam betrachten, entsteht ein klareres Bild davon, welche Rolle KI in ihrer zukünftigen Ausrichtung spielen kann. Eine KI-Strategie lässt sich so im Unternehmen gezielt an den langfristigen Zielen ausrichten und bleibt anschlussfähig an bestehende Strukturen. Auf diese Weise wird die KI-Transformation zu einem Prozess, der den strategischen Rahmen des Familienunternehmens stärkt.


Schritte zur Integration von KI

Das Strategiehaus zeigt auf, wie Unternehmen schrittweise vorgehen können:

  1. Analyse der Ausgangslage: In der Basisarbeit werden bestehende Prozesse und Strukturen bewertet, um Potenziale und Herausforderungen zu identifizieren.
  2. Zukunftsbild entwickeln: Gemeinsam mit der Führungsebene wird ein motivierendes Zielbild formuliert, das den Einsatz von KI in den Gesamtzusammenhang stellt.
  3. Handlungsfelder definieren: Die Ergebnisse der Analyse werden in konkrete Maßnahmen überführt, die in den strategischen Handlungsfeldern des Strategiehauses verankert sind.
  4. Kommunikation und Umsetzung: Eine klare Change Story hilft, den Sinn der Veränderungen zu vermitteln und die Belegschaft einzubinden.

So entsteht eine KI-Strategie, die im Unternehmen nicht nur einzelne Projekte bündelt, sondern den Wandel gezielt an den strategischen Prioritäten des Familienunternehmens ausrichtet.


Fazit: KI-Strategie für Unternehmen als Hebel der Zukunftsfähigkeit

Familienunternehmen stehen vor der Herausforderung, KI als Teil eines komplexen und dynamischen Systems zu verstehen. Das Strategiehaus bietet eine praxisorientierte Methode, um die Technologie mit anderen Transformationsfaktoren zu verknüpfen und so langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Indem es alle relevanten Treiber der Veränderung integriert, schafft das Strategiehaus die Grundlage für eine lernende Organisation, die auf Innovation ausgelegt ist.
Für viele Unternehmen bedeutet das, die eigene KI-Transformation nicht als technisches Projekt, sondern als kontinuierlichen Entwicklungsprozess zu begreifen. Eine klare KI-Strategie hilft Familienunternehmen dabei, Prioritäten zu setzen, Veränderungen zu steuern und technologische Initiativen wirkungsvoll in die strategische Ausrichtung einzubetten – für einen spürbaren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit.

 

Sie wollen das Thema Innovation in Ihrem Unternehmen forcieren? In unserem Impuls-Workshop zur Innovation unterstützen wir Sie gerne!

Mehr erfahren